Aktuelle Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Diskriminierung wegen care-arbeit trifft männer und frauen unterschiedlich

Eine aktuelle Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat ergeben, dass Frauen durch Care-Arbeit häufiger Nachteile im Beruf erfahren als Männer.

Generell gilt: „Wer Fürsorgeverantwortung übernimmt, muss im Job mit Nachteilen rechnen“, sagt Bernhard Franke, kommissarischer Leiter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. So geben 41 Prozent der Eltern und 27 Prozent der Pflegepersonen an, dass sie nach eigener Wahrnehmung am Arbeitsplatz Diskriminierung erfahren. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Die Studie sieht daher Nachbesserungsbedarf beim AGG:
„Das Gutachten zeigt, dass im AGG bisher Schutzlücken zulasten Fürsorgeleistender bestehen. Denn bisher kann eine Diskriminierung in Zusammenhang mit Elternschaft nur teilweise und bei der Pflege fast gar nicht als Diskriminierung nach dem AGG erfasst werden.“

 

Die ganze Studie gibt es hier.

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