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#Gemeinsam Stark

Frauensolidarität als Antwort auf politische Krisen

Bremen verfügt über ein starkes Netz engagierter Frauen, die ihre Kompetenz und Lebenszeit in den Dienst einer funktionierenden Gesellschaft stellen und gegen politische Verschiebungen, fehlende Gelder und die Folgen von Armut in Bremen anarbeiten. Aber gerade diese werden noch massiver als sonst in Selbstausbeutung und Bittstellerinnenrollen gedrängt. Daher möchten wir mit dem Thema der „Bremer Frau* des Jahres 2026“ genau auf diese engagierten Frauen aufmerksam machen.

 

Wir suchen die Bremer Frau(en)* des Jahres!

 

In Zeiten politischer und sozialer Krisen sind es Frauen, die mit Mut, Kompetenz und Herz Verantwortung übernehmen – in Vereinen, Initiativen oder Nachbarschaften. Sie halten auch unter politischem Druck unsere Gesellschaft zusammen, oft unter schwierigen Bedingungen und mit fehlender Finanzierung.

 

Für die Frau* des Jahres 2026 suchen wir eine Frau* oder Frauen*gruppe im Land Bremen, die:

 

  • einen solidarischen Beitrag für die Gesellschaft leistet
  • sich gegen die Folgen von (geschlechtsspezifischer) Armut und für marginalisierte Personen oder Gruppen einsetzt
  • Problemlagen erkennt und in die Öffentlichkeit trägt
  • im Bedarfsfall trotz fehlender Gelder versucht innovative Lösungen zu finden

Binta Bah ist Bremer Frau des Jahres 2026!

 

Eine Jury, bestehend aus dem Vorstand des Landesfrauenrats und drei in Bremen engagierten Frauen, wählte Binta Bah. Am 5. März wurde Binta Bah als Bremer Frau des Jahres 2026 ausgezeichnet. Sie setzt sich mit großer Kraft für die Rechte, die Selbstbestimmung und den Schutz von Frauen und Mädchen ein. Mit dem Verein Lundu e. V. schafft sie seit 2021 Räume für Aufklärung, Empowerment und Solidarität. Für ihren mutigen Einsatz und ihr vorbildliches Engagement wurde sie im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung gewürdigt.

 

Die Veranstaltung war geprägt von starken Stimmen und inspirierenden Beiträgen: Senatorin für Gesundheit, Verbraucherschutz und Frauen, Claudia Bernhard, eröffnete mit einer Rede zum Jahresmotto und setzte wichtige Impulse für die aktuellen frauenpolitischen Herausforderungen. Die erste Vorsitzende Antje Jess betonte in ihrer Rede die Bedeutung von Frauensolidarität als tragende Kraft gesellschaftlicher Veränderungen. In einer bewegenden Laudatio würdigte die zweite Vorsitzende Jemilat Assan die Preisträgerin und hob insbesondere deren unermüdlichen Einsatz hervor.

 

In ihrer Dankesrede fand Binta Bah eindrucksvolle Worte, die Mut machen, für die eigenen Rechte einzustehen, Stärke zu zeigen und sich gemeinsam für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen. Ihre Botschaft: Veränderung beginnt dort, wo Menschen den Mut haben, ihre Stimme zu erheben und füreinander einzustehen.

 

Mehr zur Preisträgerin Binta Bah

 

 

 

v.l.n.r: Claudia Bernhard (Senatorin für Gesundheit, Verbraucherschutz und Frauen), Antje Jess (Erste Vorsitzende), Binta Bah (Preisträgerin), Rania Enan (Beisitzerin), Nele Wiehenkamp (Beisitzerin), Laura Steckel (Beisitzerin), Jemilat Assan (Zweite Vorsitzende)

 

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